Die – kritische - Lyrik-Ecke im Lichtblick
oder: Moral in die Ecke gestellt
Licht aus der Tiefe
die Tiefe ist, was wirk-lich ist
und jeder hat die seine
große Leute
kleine
Mensch Natur
u n d
DU und ich
so bin und tu´
ich mehr und mehr
was wesentlich geworden
auch für mich
und lass es an mich ran
der Tiefe Licht
Ein Gedicht von Harald Beeck aus Neustadt/Haardt im Dezember 2011
Was Geld ist …
Geld ist …
Un-Begrenzung und
Zugleich
Grenzenloses Eins-Sein
Mit dir selbst
Illusion ist Geld und
Da sein
In dir, außer dir
Wenn dir alles in dir
Akzeptierbar;
Angenommen sein
Ganz wie du bist
Statt nur zu haben
Was andere dir sagen
Was du brauchst
An Geld-tung
Dann
Ja dann sind alle Räume weit
Für dich
Kannst du Grenzen überwinden
Selbst die in dir
Was Geld auch noch ist …
Wenn Geld hingegen
Anderen gehört
Die es deine Schulden nennen
Wollen
Dich zwingen
Wollen
Es zu können meinen
Opfer bringen sollst du müssen
Für die Schuld
Die deren ist,
die Geld gehäuft …
und was es einzig wirklich ist
Ja – so ist es nicht
Du bist, der du bist
Ganz ohne Schuld
Längst erlöst durch einen
Der gekreuzigt ist
Darfst sein und leben frei, gesund.
Quelle: Harald Beeck 08. September 2011
Was ist Leben?* …
… ist es Sich Bewegen, Fließen,
immer auf dem Weg, im Fluss?
Ist Verharren tödlich …
Nein – das ist es nicht.
Ist Leben Sich Vermehren, Wachsen,
Immer Mehr Noch Werden?
Nein – das allein genügt noch nicht.
Ist Leben Mehr … oder Weniger gar
länger oder kürzer
Beides u n d … das Immer Mehr?
O d e r …
… ist Leben SEIN, sein Geist
Der, der in uns allen ist.
Der, den anzunehmen, wesentlich ist,
in seiner Ganzheit
von Wachsen und Schrumpfen
Leben und Tod
Gut und Böse
Ist es nicht viel mehr ein EntgegenSterben dem,
was Leben auch noch ist?
EWIGLICH
Quelle: Harald Beeck 17. August 2011
* die Frage stellte Erwin Schrödinger 1944 … und beantwortete sie etwas anders … siehe in:
Was ist Leben? , München, 5. Auflage, 5/2001
Lebendig oder Tot
Lebe liebe lache
Würdest du das tun
Wenn ich dir verspräche
Still zu halten
Während du so bist?
Stille Sei Sonnengleich
Sagen sie
Spüren seelenversunken
Sämlinge sich sanft schunkeln
Berstend vor Kraft
Strahlen Wuchermaschinen
Wüten übers Land
Verloren duckt sichs Menschlein
Hat vergessen
Dass es selbst ist
Wenn´s lebt liebt lacht.
Quelle: Harald Beeck 08. Juni 2011
Nichts als Liebe?
Wenn ein Freund
Deine Welt verlässt
Bleibt nichts
Als Liebe
Weil Liebe Alles ist.
Quelle: Harald Beeck 14.Mai 2011
Liebe Auferstehung
Liebe braucht kein Rückgrat
Indes:
Die Kraft das Schwach Sein
Auszuhalten …
Sanftmut u n d Geduld
Nachsicht …
Barmherzigkeit braucht Liebe
Dankbarkeit braucht sie
u n d
schier unendliche Geduld
Tote kennen keine Liebe
Sagen die, die leben …
Gehen weiter
Vergessen einfach,
dass er mitten unter ihnen geht
der Auferstandene
Sie erkennen ihn nicht
Ohne Liebe sind sie blind
Dabei – er ist mitten unter ihnen
Sagt er ihnen selbst
Der Auferstandene
Gekreuzigt gestorben
Und am dritten Tage auferstanden
von den Totgeglaubten …
in Liebe
ewiglich
(Das ist unser Glaube
An die liebe Auferstehung
An die auferstandene Liebe
Den Menschen geschenkt
von Gottes Sohn
umsonst …)
Quelle: Harald Beeck 21. April 2011
KreuzWeg
Mein Kreuz trägt mich
Er trug sein Kreuz
Mein Kreuz schmerzt
Seines war aus Holz
Lastete schwer
War ihm auferlegt
Schließlich ward er
Drangeschlagen
Steig herab, wenn
Du der König bist
Riefen sie
Gnadenlos
Er:
Machtlos
Die Schmach vielleicht
… am größten?
Meines ist Teil von mir
Trägt mich
Hält mich beisammen
Macht mich zum Menschen
Der aufrecht geht
Anders als die anderen Schweine
Krumm wird es noch von allein
Keiner hält mich für einen König
Weder heute noch morgen je
Ihm sei Dank.
Quelle: Harald Beeck 21. April 2011
Aus einem Brief an eine Freundin ...
heute ist PalmSonntag ... es ist der des Einzugs des Herrn ...
unter PalmenSchwingenden Menschen ... das Symbol für Könige ...
... u n d
es ist der erste Tag einer Woche von höchsten Höhen u n d von
tiefsten Tiefen für einen Menschen, der sich einer Idee verschrieb ...
der Idee der LIEBE für u n d zwischen allen Menschen dieser Welt
...
und: er wurde geopfert ... von wem? ahnen wir es? von sich selbst?
und: Wer hat ihn geboren? Seine Mutter! ... Maria ... die Stabat Mater.
Quelle: Harald Beeck (17. April 2010)
Schmerz er-Leiden in Vergebung
Wer ist, der vergibt,
wenn nicht du selbst
fragst du
dich selbst, vielleicht?
Indes – wärs nicht
Viel einfacher, ein
Anderer wär, der dir vergibt?
Ja - und - Nein
Wer sollt es sein?
Deine Mutter
Dein Vater gar
Dein Sohn vielleicht
Die Tochter?
Dein Chef, dein Freund
Dein Feind
Wer sonst bleibt noch,
der dir vergeben könnt?
ER ist,
sagt der, der glaubt.
Quelle: Harald Beeck (15.April 2011)
"Aus Gottes Hand kann ich nicht fallen",
lese ich heute im Tageskalenderblatt des Benediktiner-Paters Anselm Grün.
Wahr, Unverrückbar, frage ich mich?
Nein - ich habe es doch im Griff
mein Leben, meine Auf-Gaben.
Nichts und Niemand kann mich
stoppen.
Bis ...
ein anderer kommt, mir das Heft
aus der Hand zu nehmen scheint.
Nichts mehr ist wie es gerade noch
gewesen ...
ich komme ins Straucheln, taumle,
die Hände sind mir wie gebunden ...
was ist geschehen, wo soll es enden?
ich falle ... wer soll mich halten?
stürzte tief u n d landete sanft
auf Gottes Erde
bin wie in seiner Hand ...
gehalten, fest und voller Liebe,
verwandelt von seiner Hand.
Quelle: Harald Beeck (11. April 2010)