(Offener Brief von Pat)
Lieber Hans und lieber Lichtblick,
leider naht das Ende des Jahres 2011 und ich habe euch im Lichtblick dieses Jahr nicht besucht. Möge das neue Jahr 2012 uns ein Wiedersehen schenken! Ich sende euch im Lichtblick meine herzlichsten Grüße zu Weihnachten. Letztes Jahr fand ich eine Geschichte auf Englisch, die ich für euch dieses Jahr für Weihnachten übersetzen wollte. Doch bekomme ich sie leider jetzt nicht mehr in die Hände und kann sie mir leider nur teilweise ins Gedächtnis zurückrufen. Es geht um die Emmaus - Geschichte. Zwei Menschen sind auf dem Weg. Verloren ist ihre Hoffnung und ihre Zukunft. Ich erinnere mich an Begegnungen im Lichtblick mit Menschen, die diesen Weg auch kennen und gehen. Die zwei Menschen begegnen Jesus auf dem Weg und sie gehen den Weg zusammen bis es Abend wird. Und nun ist es, als ob der Spieß umgedreht sei. Die zwei Menschen, die auf der Straße gingen, wollen einkehren, und Jesus will weiterhin auf der Straße bleiben. Doch er wird von den zweien eingeladen. Bei Tisch ist er nicht Gast, sondern Gastgeber! Er spricht das Tischgebet und bricht das Brot, und wird erkannt. Er wird als der Auferstandene erkannt. Wenn nur die Gäste vom Lichtblick Gastgeber werden könnten, denn sie sie haben viel zugeben. Wenn nur dies erkannt werden würde. Möge der wahrhaft auferstandene Gastgeber, dessen Geburt wir feiern, euch alle im Lichtblick segnen und behüten. Es denkt an euch, vermisst euch und grüßt euch ganz herzlich, eure Pat.
Die "Rheinpfalz" schreibt am 05.11.2010
Mit Kabarett und Kalender
Ausverkaufte Benefiz-Gala für den „Lichtblick" im Herrenhof - Künstler aus der Region überzeugen
Bildergalerie Benefiz-Gala
Fotos dazu: En Pälzer Owend und noch andere Fotos
„En Pälzer Owend"
lautete der Titel der Benefizgala am Mittwochabend für die Neustadter Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick". Der Festsaal des Mußbacher Herrenhofs war ausverkauft. Für die Lichtblick-Arbeit wird ein Erlös von 3.500 € erwartet. Am Ende der humorvollen Veranstaltung wurde ein Jahreskalender 2011 „Licht-Blicke" vorgestellt, den die sozialen Einrichtungen Lichtblick und Tafel erstmals herausgeben und deren Verkaufserlös geteilt wird. Die Kostproben, die die Künstler bei dem von Klaus Rothenbücher moderierten Abend ohne Gage „servierten", mundeten den Besuchern so gut, dass viele spontan nach Soloveranstaltungen fragten. „Ich habe zum ersten Mal Paul Tremmel live erlebt", berichtete ein Gast. Ein anderer will jetzt so schnell wie möglich „das ganze Programm von ,Spitz und Stumpf" hören".
Der Forster Tremmel sprach mit seinen Weisheiten und mit Mundart-Plaudereien zu aktuellen Themen dem Publikum aus dem Herzen. Das Pfälzer Kabarett-Duo Spitz und Stumpf, Bernhard Weller und Götz Valter als Winzer Eugen Stumpf und Ex-Aniliner Friedel Spitz, versuchten sich in einem witzigen Dialog an Computer und „Läptop". Mit der Gebrauchsanweisung hatte Spitz allerdings so seine Probleme: „Die muss vum Mongolische ins Deutsche iwwersetzt worre soi", meinte er.
Martina Gemmar setzte Alltagsgeschichten in Gitarren-Musik und Gesang um und animierte die Zuhörer zum Mitmachen. Ohne eine zweite Zugabe ließ das Publikum das in der Musikszene bekannte Trio Rüdiger Böhm, Peter Braun und Paul Reinig, das durch die Cellistin Isabel Eichenlaub zum Quartett ergänzt wurde, nicht von der Bühne. Sie interpretierten selbst vertonte pfälzische Mundartgedichte wie zum Beispiel von der Bad Dürkheimerin Gisela Gall. Hans Eber-Huber, der Leiter des Lichtblicks, der wie immer das stimmige, amüsante Programm komponiert hat, berichtete, dass der Erlös für den Erhalt der Einrichtung in der Amalienstraße verwendet werde. In dieser würden täglich bis zu 50 Bedürftige betreut, die kostenlos frühstücken und gegen einen kleinen Beitrag zu Mittag essen dürften.